Montréal

Gestern haben wir einen schönen, aber auch anstrengenden, Tag in Montréal verbracht. Zuerst sind wir auf den Mont-Royal gestiegen, von wo aus man einen herrlichen Blick über die Stadt hatte. Danach sind wir noch in die Altstadt gegangen. Das war doch alles weiter, als wir gedacht hatten. Heute sind wir dann bis in die Nähe von Québec gefahren und haben uns ein wenig entspannt. Der Zeltplatz war zwar an einem Fluss, aber dort konnte man nicht baden. Deshalb sind wir im Pool gewesen. Am Nachmittag waren wir noch an den Montmorency Falls. Morgen wollen wir dann in die Stadt Québec.

1000 Islands

Die letzten beiden Nächte haben wir im 1000 Islands Parkway verbracht. Das war ein sehr schöner Zeltplatz. Wir waren im Wald direkt am St.-Lawrence River, konnten Feuer machen und baden. Außerdem hatten wir Besuch von etlichen Tieren: Streifenhörnchen, Eichhörnchen, Mäusen, Hasen und sogar einem Bären – allerdings einem Waschbären. Gestern waren wir in Gananoque, einem kleinen Städtchen, wo die Kinder wieder baden waren und wir danach noch ein Bootsmuseum besucht haben. Später sind wir in Brockville spazieren gewesen. Dort ging es auch durch einen alten Eisenbahntunnel unter der Stadt hindurch. Heute sind wir weiter ostwärts gezogen. Auf unserem Weg haben wir im Upper Canada Village, einem Freilichtmuseum, gehalten. Dort waren Häuser und Handwerk aus dem 19. Jahrhundert zu sehen.

Startschwierigkeiten

Unseren Start in den Urlaub haben wir uns anders vorgestellt. Nachdem wir am Sonntag überpünktlich am Flughafen angekommen sind, waren wir die ersten am Check-in. Leider haben die Mitarbeiter der Fluggesellschaft die Einreiseerlaubnis unserer Kinder nicht akzeptiert und es hat sich auch keiner verantwortlich gefühlt, das Problem zu lösen. Nach 10 Stunden haben wir endlich ein Hotel zugewiesen bekommen und wir konnten einen Tag später starten als geplant. Gestern Abend sind wir dann gegen 10 auf einem Zeltplatz nahe Toronto angekommen und sind heute gleich weiter zu den 1000 Islands gefahren, wo wir direkt im St. Lawrence River baden waren. Da uns ein Tag fehlt, werden wir Toronto am Ende unserer Reise besichtigen, falls wir noch Zeit haben.

Slowenien

Am Mittwoch waren wir in den Höhlen von Škocjan mit riesigen Hallen voller Tropfsteine. Dann sind wir nach Ljubljana gefahren, das wir dann gestern besichtigt haben. Eine sehr schöne Stadt. Weiter ging es in die Julischen Alpen, wo wir die letzte Nacht verbracht haben. Der Zeltplatz liegt direkt an einem Fluss, der allerdings bedeutend kälter als das Meer ist, so dass wir uns nur kurz abgekühlt haben.

Istrien

Nach der Entlassung von Emil am Montag sind wir nach Medulin im Süden Istriens gefahren. Leider hat es, als wir gerade ins Wasser gegangen sind, angefangen zu regnen. Deshalb sind wir gestern schon wieder weitergezogen. Auf dem Weg an die slowenische Küste haben wir das kleine Städtchen Pula besichtigt. Heute vormittag waren wir auch nochmal baden, da wir die Küste jetzt verlassen.

Krk und Krack

Am Freitag sind wir auf der Insel Krk angekommen und haben das schöne Wetter gleich zum Baden genutzt. Kurz bevor wir das am Samstag Vormittag wieder machen wollten, ist Emil von einem Baum abgerutscht und hat sich den Arm gebrochen. Maren hat deshalb die letzten beiden Nächte mit im Krankenhaus verbracht. Ich bin dann gestern mit den anderen beiden auf einen Zeltplatz in die Nähe des Krankenhauses in Rijeka umgezogen. Heute kann Emil zum Glück wieder entlassen werden und wir werden sehen, ob wir trotz der Umstände noch ein bisschen Urlaub machen können.

Zagreb und Plitvicer Seen

Am Mittwoch haben wir uns nach Kroatien aufgemacht. Nach einem kurzen Zwischenstopp in Zagreb haben wir einen sehr schönen Zeltplatz bei den Plitvicer Seen gefunden. Dort sind wir dann gestern wandern gewesen. Die Natur war herrlich, der Massentourismus weniger. Jetzt werden wir an die Adria fahren.

Balaton

Nachdem wir die Nacht von Sonntag zu Montag am Nordufer des Balaton in Badacsonytomaj verbracht haben, haben wir uns entschlossen, doch noch an das Südufer zu fahren, da es für die Kinder hier schöner ist, wenn es so lange so flach ist. Zwei Tage waren wir jetzt hier in Fonjód und haben die Zeit eigentlich fast nur am Wasser verbracht.

Budapest

Am Freitag Mittag sind wir in Budapest angekommen und haben einen Zeltplatz direkt neben einem Sessellift. Mit diesem sind wir noch auf einen Berg gefahren, von wo aus man eine tolle Sicht über die Stadt hatte. Gestern sind wir dann mit dem Bus ins Zentrum gefahren und sind viel gelaufen. Von den vielen Hügeln hatte man eine super Aussicht auf die Donau und die beiden Stadtteile. Heute geht es weiter an den Balaton.

Bratislava

Vorgestern sind wir hier am Stadtrand von Bratislava angekommen. Der Zeltplatz grenzt direkt an einen See, sodass wir gleich noch baden gehen konnten. Gestern sind wir mit der Straßenbahn in die Stadt gefahren und waren unter anderem auf der Burg Bratislava, von wo aus man eine schöne Aussicht auf die Altstadt und die Donau hatte. Heute wollen wir weiter nach Ungarn fahren.